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Atlantic Sport wieder in Form

Peter Schiergen - neben 'Galopperlegende' Hein Bollow der einzige lebende Mensch mit über 1000 Siegen als Trainer und Jockey.Peter Schiergen - neben 'Galopperlegende' Hein Bollow der einzige lebende Mensch mit über 1000 Siegen als Trainer und Jockey.Atlantic Sport hat schon einiges auf der Rennbahn gezeigt, war sogar schon Listensieger in England, stand eigentlich auf dem Sprung zur ganz großen Galopperkarriere. Doch dann kam es zu einem unerklärlichen Leistungsabfall, die Form war weg, das Vertrauen des Besitzers in den vorherigen Trainer auch. So kam Atlantic Sport in den Top-Rennstall Deutschlands: Zu Trainer Peter Schiergen nach Köln. An eine Fortsetzung der Rennkarriere war jedoch zunächst nicht zu denken, "das Pferd fühlte sich nicht wohl, hatte Verspannungen, konnte seine Leistung nicht abrufen", erklärt Trainer Schiergen. Auf Vermittlung von Dr. Thomas Weinberger kam Atlantic Sport ins Pferde-Therapiezentrum von Daniela Starck.

"Wir haben das komplette 'Wellness-Programm' mit ihm gemacht", heißt es: Aquatrainer, Solarium, Magnetfelt-Therapie, Massage. Zudem wurde Atlantic Sport immer unter Beritt gehalten, so dass er seine Kondition behalten hat. 

Der Reha-Urlaub hat Erfolg gezeigt. Atlantic Sport ist zurück im Rennstall, wurde bereits für April wieder in Rennen genannt.

Atlantic Sport links ein Rennpferd aus dem Schiergen-Stall zur Reha im TherapiezentrumAtlantic Sport links ein Rennpferd aus dem Schiergen-Stall zur Reha im Therapiezentrum Atlantic Sport links findet während seiner Therapie einen echten Kumpel ...Atlantic Sport links findet während seiner Therapie einen echten Kumpel ...

Die Wasp-Geschichte

Champion-Trainer Christian von der Recke.Champion-Trainer Christian von der Recke."Wasp ist in jeder Hinsicht ein ganz besonders Pferd", erklärt Galopper-Trainer Christian von der Recke, "nicht nur wegen seiner australischen Herkunft und seinem ungewöhnlichen Brandabzeichen." Der Champion-Coach hatte den braunen Wallach bei der July Sales in Newmarket gekauft, "fünf Rennen hatte er da schon in Australien und England gewonnen", heißt es, "und für unseren Stall lief es auch sehr gut." Drei Starts, drei Siege lautete die Bilanz, dann die folgenschwere Verletzung im Training. Ein Röhrenbeinbruch, "normalerweise das Todesurteil für ein Rennpferd", so Recke. Doch der behandelnde Tierarzt, Dr. Thomas Weinberger, versuchte es. Wasp wurde operiert und geschraubt, kam anschließend ins nahgelegene Pferde-Therapiezentrum von Daniela Starck in Weilerswist.

"In Abstimmung mit dem Tierarzt haben wir unser Reha-Programm ganz vorsichtig gestartet", berichtet die Physiotherapeutin, "besonders der Aqua-Trainer und die Magnettherapie haben sich bewährt." Wasp erholte sich zusehens. Bereits wenige Wochen nach der Operation bringt er seine Therapeuten schon ganz schön ins Schwitzen. "In der Halle nehmen wir in vorsichtshalber an die Doppel-Lounge", heißt es, "denn da zeigt sich, dass Wasp ein echtes Rennpferd ist."

Angepeilt wird jetzt eine neue Sportkarriere  - als Military-Pferd. Denn Wasp hat gute Gänge und zeigt auch ein Springtalent. Ganz vorsichtig wurde er an das Springen herangeführt. Das Bein hat gehalten.

Made in Australien - das Brandzeichen von Wasp selbst bei Winterfell noch gut zu sehenMade in Australien - das Brandzeichen von Wasp selbst bei Winterfell noch gut zu sehen Globetrotter Wasp nach überstandenem Röhrenbeinbruch. Fotos (6): Dequia MediaGlobetrotter Wasp nach überstandenem Röhrenbeinbruch. Fotos (6): Dequia Media